Haartransplantationen werden fast immer unter örtlicher Betäubung bei wachem Patienten durchgeführt — eine Vollnarkose ist nicht erforderlich.

Örtliche Betäubung

Wirkstoffe wie Lidocain werden in den Spender- und Empfängerbereich injiziert. In den ersten Minuten kann ein kurzes Ziehen oder Kneifen spürbar sein, danach ist der Bereich vollständig taub.

Sedierungsoptionen

Für Patienten mit erhöhter Angst kann eine milde orale Sedierung (Anxiolytikum) oder, in manchen Kliniken, Lachgas angeboten werden. Dies führt nicht zur Bewusstlosigkeit — es fördert lediglich die Entspannung.

Schmerzen nach dem Eingriff

Sobald die Betäubung nachlässt, sind leichte bis mäßige Empfindlichkeit, Spannungsgefühl oder Kribbeln normal. Rezeptfreies Paracetamol ist in der Regel ausreichend; Aspirin/Ibuprofen sollten ohne Rücksprache mit dem Chirurgen aufgrund ihrer blutverdünnenden Wirkung vermieden werden.

Wann Sorge angebracht ist: Starke, sich verschlimmernde Schmerzen, hohes Fieber oder ungewöhnliche Schwellungen können auf eine Infektion hinweisen und sollten der Klinik sofort gemeldet werden.