Vorübergehendes Taubheitsgefühl oder veränderte Empfindung sowohl im Spender- als auch im Empfängerbereich ist nach dem Eingriff recht häufig und wird im Allgemeinen dadurch verursacht, dass kleine Nervenenden durch das chirurgische Trauma vorübergehend beeinträchtigt werden.

Typischer Verlauf

Taubheitsgefühl wird meist innerhalb weniger Tage nach dem Eingriff bemerkt und lässt über Wochen bis Monate allmählich nach. In den meisten Fällen kehrt die volle Empfindung innerhalb von 3-6 Monaten zurück.

Dauerhafter Empfindungsverlust

Selten, aber nicht unmöglich — insbesondere bei tiefen oder wiederholten chirurgischen Eingriffen (z. B. mehreren FUT-Operationen) kann das Risiko einer Nervenschädigung steigen. Dauerhafte Fälle beschränken sich in der Regel auf kleine, lokalisierte Bereiche und beeinträchtigen das tägliche Leben nicht wesentlich.

Wann ein Arzt aufgesucht werden sollte: Wenn das Taubheitsgefühl länger als 6 Monate anhält oder von Schmerzen oder einem Brennen begleitet wird, sollte zur Untersuchung Rücksprache mit dem Chirurgen gehalten werden.