Die Barttransplantation – zunehmend beliebt – verlagert Follikel, meist vom Hinterkopf, in den Kinn-, Schnurrbart- und Wangenbereich.
Für wen sie geeignet ist
- Personen mit genetisch bedingtem spärlichem/fleckigem Bartwuchs
- Personen mit Lücken durch Narben, Verbrennungen oder Operationen (z. B. Lippen-Kiefer-Gaumenspalten-Korrektur) im Bartbereich
- Personen, die einen dichteren, symmetrischeren Bart wünschen
Technische Unterschiede
Es wird die FUE-Technik verwendet, aber der Einsetzwinkel unterscheidet sich erheblich von der Arbeit an der Kopfhaut – Gesichtshaar wächst in anderen Winkeln als Kopfhaar, weshalb die Erfahrung des Chirurgen mit der Gesichtsanatomie entscheidend ist.
Genesung
Verläuft ähnlich wie bei Kopfhauttransplantationen: Rötung/Krustenbildung in der ersten Woche, gefolgt von Schockverlust und neuem Wachstum innerhalb von 3–4 Monaten.