Obwohl es kein gesundheitliches Risiko darstellt, kann ein unnatürlich wirkendes Ergebnis für Patienten die emotional schwierigste „Komplikation” sein — denn das Problem ist ästhetischer Natur: Der Bereich ist chirurgisch „verheilt”, aber optisch unbefriedigend.
Häufige Ursachen
- Falscher Winkel/Richtung: Haare, die entgegen der natürlichen Wuchsrichtung platziert werden, erzeugen einen „Bürsten”- oder „Puppenhaar”-Look.
- Zu gerader, „wandartiger” Haaransatz: Natürliche Haaransätze sind leicht unregelmäßig mit einer allmählichen Übergangszone; eine scharfe, geometrische Linie wirkt künstlich.
- Ungleichmäßige Dichteverteilung: Übermäßige Dichte vorne bei unzureichender Dichte dahinter erzeugt ein unausgewogenes Erscheinungsbild.
- Nicht altersgerechtes Design: Ein jugendlicher Haaransatz auf einem reiferen Gesicht kann unpassend wirken.
- Falsche Platzierung dicker Grafts/Mehrhaar-Einheiten: Wird entlang der vordersten Reihe nicht auf feine Einzelhaar-Follikel gesetzt, entsteht ein „geklumptes” Erscheinungsbild.
Vorbeugung: Fast alle diese Probleme lassen sich durch einen erfahrenen Chirurgen mit einem geschulten Auge für Ästhetik vermeiden, der speziell für das Gesicht des Patienten plant. Die Ergebnisse früherer Patienten eines Chirurgen zu prüfen, ist der beste Weg, um dessen Fähigkeit zur Erzielung natürlich wirkender Ergebnisse einzuschätzen.