Diffuser Haarausfall bei Frauen unterteilt sich in zwei unterschiedliche Subtypen, und diese Unterscheidung bestimmt unmittelbar die chirurgische Entscheidung.

DPA – Diffuse Patterned Alopecia

Folgt einem erkennbaren Muster gemäß der Ludwig-Skala; die Follikel im Hinterkopf- und Seitenbereich (die klassische Spenderzone) bleiben gesund und DHT-resistent. Diese Patientinnen sind gute Kandidatinnen für eine Transplantation.

DUPA – Diffuse Unpatterned Alopecia

Der Haarausfall erstreckt sich über die gesamte Kopfhaut, einschließlich der klassischen Spenderzone – es gibt kein zuverlässiges Reservoir gesunder Follikel. Schätzungen zufolge sind über 50 % der Frauen von DUPA betroffen, was bedeutet, dass die Mehrheit dieser Patientinnen weder für FUE noch für FUT sichere Kandidatinnen ist.

Wie wird das festgestellt?

Mittels Trichoskopie wird der Grad der Miniaturisierung im Spenderbereich untersucht. Selbst leichte Ausdünnungsanzeichen in der Spenderzone selbst können auf DUPA hindeuten – in diesem Fall wird von einer Operation abgeraten.

Warum das so wichtig ist: Eine Transplantation bei einer DUPA-Patientin kann ein bereits fragiles Spenderangebot weiter schwächen und im Laufe der Zeit zu sichtbarer Ausdünnung sowohl im Spender- als auch im Empfängerbereich führen.